, Kubik Patrick

WU12: Unglückliche Woche ohne Happy End

Die WU12 Teams des UHC Stockerau und UHC Hollabrunn trafen am Samstag zum ersten von zwei Spielen innerhalb weniger Tage aufeinander.

Nach einer Trainingswoche, die leider zwei unserer Spielerinnen nach Verletzungen zum Zuschauen zwang, startete unser Team denkbar schlecht in die erste Hälfte. Zwar konnten Fang und Passfehler deutlich reduziert werden, jedoch wurde mit viel zu wenig Tempo und Kombinationsspiel agiert. Dadurch mussten viele Würfe aus Halbchancen genommen werden und man konnte in Halbzeit eins nur 4 Tore erzielen. Auch in der Verteidigung war zu wenig Bewegung und Entschlossenheit zu sehen, weshalb man mit einem Pausenstand von 4:10 in die Kabine ging.

Nach einem eindringlichen Gespräch änderte sich in Halbzeit zwei das Bild komplett. Schöne Kombinationen mit viel Bewegung und Tempospiel im Angriff sowie eine aggressive Deckung machten die 25 Minuten zu eine der besten Leistungen, die unser Team bisher auf das Spielfeld gebracht hat. Einzig der Torabschluss bleib unzufriedenstellend. 14 Tore sind einfach viel zu wenig, um erfolgreich zu sein.

Am Ende verwehrte der Torrahmen zwei Mal den möglichen Punkt, der aber, wenn man die Leistung gesamtheitlich betrachtet, nicht verdient gewesen wäre. Dieses Team kann viel, viel besser spielen. Es gilt nun, diese Trainingswoche zu nutzen, um Tempo und Bewegung Richtung Tor in den Spielkombinationen zu stärken. Das Trainer Team erwartet sich am Samstag in Hollabrunn ein Anschließen an die zweite Halbzeit und eine deutliche Leistungssteigerung.

Grund zum Feiern gab es jedoch trotzdem: sehr erfreulich war die Verteilung der Tore und wir durften zum ersten Mal in dieser Saison Tore von Liselotte, Eugenia und Paula bejubeln.

Ein großes Dankeschön auch an meine Trainerkollegin Jasmin, die uns als Schiedsrichterin fair durch das Spiel geleitet hat. Lob auch an die Fans beider Teams, die für sehr positive Stimmung von den Rängen gesorgt haben. Leider gehört das auch schon im sehr jungen Nachwuchsbereich mehr und mehr zur Ausnahme.