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RLO-Männer: Niederlage in Horn nach Pausenführung

Spielbeginn verschlafen, danach bis zur Pause Kraftakt

Nach einer starken ersten Halbzeit und einer knappen 12:11-Führung zur Pause musste sich der UHC Müllner Bau Stockerau auswärts bei Union Handball Horn mit 26:30 geschlagen geben. Die Gäste aus Stockerau verschliefen die ersten Minuten, kontrollierten danach zunächst das Geschehen, konnten ihre Leistung nach dem Seitenwechsel jedoch nicht konstant aufrechterhalten.

Stockerau erwischte zwar keinen idealen Start und lag nach nur sieben Minuten bereits 0:5 zurück, fand dann aber immer besser ins Spiel. Besonders Fabian Lorenz zeigte sich in Topform und erzielte insgesamt elf Treffer. Unterstützt wurde er unter anderem von Philipp Wottawa (5 Tore) und Manuel Lorenz (3 Tore). Mit einem starken Lauf in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit drehte das Team den Rückstand und ging mit einem 12:11-Vorsprung in die Kabine.

Doch in der zweiten Hälfte schlichen sich Unkonzentriertheiten ins Spiel der Gäste. Horn nutzte dies konsequent aus und setzte sich Tor um Tor ab. Vor allem Michael Bünger (12 Tore) war kaum zu stoppen. Auch Wendelin Stiglitz und Radoslav Demovic sorgten mit wichtigen Treffern für die Wende zugunsten der Hausherren.

Hinzu kamen mehrere Zeitstrafen auf Seiten der Gäste aus der Lenaustadt, die in der entscheidenden Phase des Spiels in Unterzahl agieren mussten. Insgesamt fünf Zeitstrafen schwächten den Rhythmus der Stockerauer und ermöglichten Horn einen komfortablen Vorsprung, den sie bis zum Abpfiff behaupteten.

Trotz der Niederlage bleibt die erste Halbzeit ein positives Zeichen für das Team von Janos Frey. In den kommenden Spielen wird es darum gehen, über 60 Minuten konstant und diszipliniert sowie in entscheidenden Phasen besonnener zu agieren, um Punkte mitzunehmen.

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Weiter geht es für die UHC Müllner Bau Stockerau Männer am 30. März auswärts in der Wiener Stadthalle B gegen Handball West Wien, ehe es am 06. April, um 15:00 Uhr in der Sporthalle Alte Au Stockerau zum Rückspiel gegen UHC busta Eggenburg kommt. Im Auswärtsspiel mußten sich die Lenaustädter unter besonderen und schwierigen Bedingungen knapp geschlagen geben.