U12W: Mädchen retten knappen Sieg gegen Perchtoldsdorf
Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer fanden sich in der Halle ein, um die junge Mannschaft erneut in Aktion zu sehen. Doch schon in den ersten Minuten zeigte sich, dass es kein Selbstläufer werden würde.
Von Beginn an wirkten die Stockerauerinnen gehemmt, das Spiel war von Nervosität und vielen kleinen Fehlern geprägt. Manche Spielerinnen schienen gedanklich nicht ganz auf dem Feld, und so entwickelte sich ein zähes Hin und Her, bei dem sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Sowohl im Angriff als auch in der Deckung schlichen sich immer wieder technische Unsauberkeiten ein, was dem Gegner aus Perchtoldsdorf entgegen kam.
Erst in der Schlussphase wachte das Team richtig auf. Später Ehrgeiz, ein beherzter Kampfgeist und vor allem eine glänzende Torfrauleistung sorgten schließlich dafür, dass die Gastgeberinnen die Partie mit 18:16 knapp für sich entscheiden konnten. Auch die eingewechselten Spielerinnen brachten frischen Schwung und waren maßgeblich daran beteiligt, dass der Sieg über die Ziellinie gebracht wurde.
Trotz des Erfolgs blieb ein selbstkritischer Blick nicht aus. Der Sieg war schmeichelhaft, wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Als Coaches müssen wir uns auch selbst in die Pflicht nehmen. Es gehört auch zu unserer Aufgabe, junge Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter zu unterstützen, denn ohne sie gäbe es unser Spiel nicht. Das ist uns heute nicht gelungen, und dafür möchten wir uns entschuldigen.
Fazit
Unterm Strich bleibt ein Arbeitssieg, der zeigt, dass die Stockerauer U12 nicht nur spielerische Klasse, sondern auch Nervenstärke besitzt. Für die kommenden Spiele gilt es nun, an der Konzentration und der Konstanz zu arbeiten – damit der nächste Auftritt wieder an den starken Saisonauftakt anknüpfen kann.